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Montag, 28. Juli 2014

Nachtrag: Doctor Who


Nun ist es offiziell: 

 

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am 23. August zeigt Cinemaxx (daruntert Hamburg Dammtor) die erste Folge der 8. Staffel.

http://latimesherocomplex.files.wordpress.com/2014/01/capaldi-doctor-who.jpg


Hier erfährst du, ob ein Kino in deiner Nähe auch dabei ist!

 Copyright © Julia

Freitag, 25. Juli 2014

Doctor Who News!!

http://i1.cdnds.net/14/02/618x412/peter-capaldi-jenna-coleman-doctor-who_1.jpg

Gerade wurde bestätigt, dass die erste Folge der 8. Staffel und damit Capaldis Einstieg als Doctor am 23. August weltweit in Kinos ausgestrahlt wird. 


Lässt nur zu hoffen, dass Hamburg auch dabei ist ;) 

Sobald es neue Informationen gibt, werde ich sie euch sogleich wissen lassen. 

 
Zur Einstimmung hier noch einmal der Trailer:

 

 Copyright © Julia

 

 

Freitag, 23. Mai 2014

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Hey meine lieben Leser,

heute möchte ich euch die Geschichte von Hazel Grace Lancaster und Augustus Waters vorstellen. Für alle die jetzt freudig wippend vor dem PC sitzen, ja ich habe gestern die Vorpremiere dieses wunderschönen Films gesehen und möchte euch meine Meinung dazu natürlich nicht vorenthalten. Für alle anderen, denen diese beiden Namen nichts sagen, es handelt sich um die Verfilmung des wundervollsten, traurigsten und ans Herz gehenden Buches der letzten Zeit. Ich werde hier zuerst das Buch vorstellen und danach diesem die Film gegenüberstellen. Ich wünsche euch viel Spaß mit diesem Artikel.


Das Schicksal ist ein mieser Verräter

The faults in our stars

 

http://ecx.images-amazon.com/images/I/81ctoDX0XrL._SL1500_.jpg


John Green

288 Seiten
Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 28 (30. Juli 2012)



,,Das ist das Problem mit dem Schmerz. Er verlangt gespürt zu werden.“

 


Beschreibung: 

 

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod. - Amazon

Inhalt:

 

Hazel ist eine wunderbare Figur. Sie ist sechzehn Jahre, leidet an Schilddrüsenkrebs mit Metastasen in den Lungen, weshalb ihr das Atmen schwer fällt. Sie ist sehr clever und besucht bereits ein paar Kurse am College. Sie weiß, dass sie nur eine stark begrenzte Lebensdauer hat und jeder Tag ihr letzter sein kann, womit sie aber sehr aufgeklärt umgeht. Ihre größte Sorge gilt ihren Eltern und deren Zukunft ohne sie, was mir persönlich sehr gut an ihr gefallen hatte. Während ihr Vater eigentlich die ganze Zeit traurig und kurz vor dem Weinen zu sein scheint, hat ihre Mutter sich Hazel als scheinbar einzigen Lebensinhalt gestellt. Beinahe alles (also hauptsächlich auf der Couch sitzen und ANTM sehen) tun sie gemeinsam. Ihre Mutter ist 24 Stunden am Tag und das sieben tage die Woche für ihre Tochter da und versucht ihr alle Wünsche zu erfüllen. Genau dieser Punkt, nervt Hazel ganz besonders, da sie Angst davor hat, dass ihre Mutter nach ihrem Tod zerbricht. Hazel liebt Bücher, besonders ,,Das herrschaftliche Leiden“, in welchem es um das krebskranke Mädchen Anna und deren Familie geht. Leider hört dieses Buch mitten im Satz auf und hat kein Ende. Hazels größter Wunsch ist es, zu erfahren, was mit den Figuren nach Annas Tod geschieht. 
Augustus Waters lernt Hazel in der Selbsthilfegruppe kennen. Er hatte Knochenkrebs ist aber, nachdem man ihm sein Bein abgenommen hatte, ohne Befund. Mit seiner freundlichen und offenen Art arbeitet er sich nicht nur in Hazels ,,sprichwörtliches“ Herz, sondern auch in die des Lesers. Er ist der charmante Kerl von nebenan, der einen erfrischenden Wortwitz und Sarkasmus an den Tag legt. Mir haben alle Figuren, aber vor allem Augustus besonders gut gefallen. Es sind zwei normale, aber dennoch äußerst kluge und besonders Hazel belesene junge Menschen, deren Art oft von anderen, vor allem Erwachsenen belächelt werden. Der letzte im Bunde ist Isaac, Augustus bester Freund und später auch ein guter Freund von Hazel. Er hatte Krebs in den Augen, weshalb ihm beide Augen entnommen werden musste und er zwar ohne Krebs, aber blind zurückblieb.
Mir persönlich haben alle Figuren sehr gut gefallen, aber vor allem Augustus fand ich toll. Er hat diese liebenswerte Art, der man sich einfach nicht entziehen kann, er ist groß, sportlich und gutaussehend ist, doch hat auch er einen Makel und genau das ist es, was ihn und die anderen Personen so perfekt macht: Ihre herrliche Unperfektheit.
Die Geschichte selbst ist relativ einfach und besitzt, wofür es einige Kritik hagelte, ein paar Logiklöcher. Doch darum geht es in diesem Buch nicht. Es geht auch nur zum Teil, um die Liebesgeschichte von Hazel und Gus, die, wie sie selbst sagt, wie das Einschlafen ist. Langsam schleichend und dann plötzlich vollkommen umfassend.
 
,,Ich bin eine Granate; eines Tages werde ich hochgehen.“

Es geht um das Leben an sich. Um die Angst zu verletzen und verletzt zu werden. Um die kurze Zeit, die uns auf Erden bleibt und darauf, dass man keine Furcht vor dem Leben an sich haben darf. Nur weil einem eine begrenzte Zeit bleibt, heißt es nicht, dass man diese nicht zu einer Unendlichkeit machen kann. Das hinter der Fassaden eines Menschen mehr steckt, als, in diesem Fall eine Krankheit (Dies lässt sich aber auch auf andere Dinge übertragen) sondern der Mensch selbst. Sein leben,s eine Geschichte, wie Augustus es nennt. Genau dies lehrt er Hazel und den Lesern. 
Natürlich gibt es in dieser Geschichte kein Happy End, aber das erwartet man auch nicht, wenn man mit diesem Buch beginnt. Die Grundlagen sind dafür einfach nicht gegeben. Doch in welche Richtung dieses Buch dann führt ist trauriger und schicksalhafter als man glauben konnte. Und so muss man am Ende dieses Buches noch eine weitere Lektion lernen, nämlich, dass das Schicksal ein mieser Verräter ist.
Der Schreibstil ist angenehm und gepaart mit dieser wunderschönen Geschichte, weshalb man dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen kann. Ich selbst habe es an einem Vormittag durchgelesen. Es fesselt ab der ersten Seite und lässt dich bis zur letzten nicht wieder los. Jedoch sollte man dieses Buch unter gar keinen Umständen in der Öffentlichkeit lesen und unbedingt eine Packung Taschentücher und Schokolade daneben liegen haben. 

,,Das Leben ist keine Wunscherfüllungsmaschine."

Fazit: 


Hätte man mich vor kurzem gefragt, welches mein Lieblingsbuch ist, ich hätte ,,Das fremde Meer“ geantwortet, doch dies hat sich durch dieses Buch geändert. Schon lange bin ich um Das Schicksal ist ein mieser Verräter herumgeschlichen, doch hatte ich mich nicht getraut es zu lesen. Wieso sollte man auch ein Buch lesen, das einen traurig macht? Doch anlässlich der Vorpremiere gestern, habe ich noch entschieden es zu lesen und bin darüber mehr als glücklich. 
Für mich ist es momentan eines der besten Bücher überhaupt. 
Dies liegt nicht an der Geschichte, oder den Personen, oder dem Schreibstil sicher all diese Aspekte haben kleine Fehler oder Ungereimtheiten, es ist die Grundstimmung, die Kernaussage dieses Buches, was mich so berührt hat. Ich habe selten so ein lebensbejahendes Buch auf Grundlage einer solch traurigen Geschichte gelesen. Dabei wird der Krankheitsverlauf nicht beschönigt, sondern auch auf die wirklich grausamen Aspekte hingewiesen. Das was der Krebs mit dem Kranken selbst macht, aber auch das Leid den die Familienmitglieder und Freunde erleben müssen.
Gerade die Kombination aus dem fröhlichen, glücklichen und lebensbejahenden Teil und dem traurigen und schmerzhaften macht dieses Buch zu etwas ganz besonderen. Obwohl es für Jugendliche am 13 Jahren empfohlen wird, würde ich es keinem unter 16 Jahren, Hazels Alter, empfehlen. Aber ab da, sollten es einfach alle gelesen haben. 


Obwohl dies bereits eine sehr lange Rezension war, komme ich jetzt zu dem Film, den ich mir, Dank Filmstarts, gestern ansehen durfte.


 

Da die Geschichte nahezu identisch ist, werde ich darauf nicht besonders eingehen. Sie mussten natürlich ein paar Dingen rausschneiden und kürzen. So ist das Ende etwas zusammengeschrumpft ist und auch der Krankheitsverlauf wurde gekürzt, ohne dabei jedoch das Leid und den Schmerz eindämmen zu können. An der Geschichte hat sich dadurch aber nichts geändert. Die Schnitte waren nur der Kontinuität des Films zu Schulden.

http://de.eonline.com/eol_images
Die Besetzung hat mir im Großen und Ganzen herausragend gut gefallen. Besonders Sheilene Woodley (Bekannt aus Divergent-Die Bestimmung) hat mich positiv überrascht. Obwohl ich vorher, auch während des Trailers eher skeptisch ihr gegenüberstand, hat sie mich begeistert. Sie spielt die Hazel ausgezeichnet. 
Für mich die beste Besetzung dieses Films ist jedoch Ansel Elgort (ebenfalls aus Divergent-Die Bestimmung bekannt). Er ist ein großartiger Augustus, da er all das verkörpert, was mir an Gus so gut gefallen hat. Sogar das von Hazel so viel bewunderte schiefe Lächeln hat er drauf. Eine komplette Fehlbesetzung war für mich jedoch Willem Dafoe als Peter Van Houten. Dieser war einfach zu dünn,zu gesund, zu gepflegt und irgendwie einfach zu normal. Vielleicht liegt dies nur in meiner subjektiven Wahrnehmung, aber ich konnte ihn mir einfach nicht als Van Houten vorstellen, nicht einmal, als ich ihn vor mir auf der Leinwand gesehen hatte.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/71/Ansel_Elgort
 Zu der Synchronisation kann ich leider noch nichts sagen, da der Film im Originalton mit deutschen Untertiteln gezeigt wurde, der mir jedoch teilweise Gänsehaut einjagte. Ich hoffe, dass sie bei der Synchronisation diese Übersetzung nicht übernommen haben.
Alles in allem ist dies eine der besten Buchverfilmungen die ich je gesehen habe. Dies liegt zum einen daran, dass sie für die Hauptfiguren so wunderbare Besetzungen gefunden haben, die genau das verkörpern, was mir an den Figuren im Buch so gefallen hat. Zum anderen haben sie es geschafft die Grundstimmung, die mir so wichtig war, in den Film zu übertragen. 

Während des Lesens fragt man sich, wie sie die inneren Monologe und die Gefühle so herüberbringen wollen, dass man mit gerissen wird. (Ich hatte darüber auch eine echte Diskussion) Doch genau dies schafft der Film herausragend gut. 

 

Ich würde ihn jeden empfehlen. Natürlich bin ich der Meinung, dass man vorher unbedingt das Buch lesen soll, doch auch für diejenigen, die das aus irgendeinem Grund nicht tun will, lege ich diesen Film unbedingt ans Herz. 

,,Okay?" 



Ich hoffe euch hat meine, heute mal, etwas längere Rezension gefallen. 
Mich würde sehr eure Meinung zu dem Buch interessieren und ob ihr daran denkt diesen Film zu schauen.

Liebe Grüße

Eure Juju 

 Copyright © Julia 

Freitag, 28. März 2014

Snowpiercer


Ich war gestern auf der Premiere von Snowpiercer und möchte euch diesen, für mich sehr besonderen Film, heute vorstellen. 
 
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Einsam zieht der riesige Zug seinen Kreis durch eine kalte Landschaft aus Schnee und Eis.


Mit Snowpiercer kommt eine etwas andere Comicverfilmung ins Kino. Die Graphic Novel auf welche dieser Film aufbaut stammt aus Frankreich, heißt Transperceneige und kommt aus dem Jahr 1984.
In nicht all zu ferner Zukunft wird die Klimaerwärmung zu einem immer drastischeren Problem. Um dieses zu bekämpfen, wurde der Versuch gestartet dies Erde abzukühlen. Jedoch misslang dies und stürzte die Welt in eine neue Eiszeit. 
Nur ein Mann hatte dies kommen sehen und schon lange vorher begonnen einen Zug zu bauen, der ewig fahren sollte. Ein in sich geschlossenes Ökosystem, dass unabhängig von der Welt draußen existieren konnte. So braust er immer weiter durch die eiskalte Welt, wobei er genau ein Jahr braucht, um die Strecke einmal komplett abzufahren. 
 
Der Zug ist in verschiedene Abteile geteilt. An der Spitze des Zuges befindet sich die heilige Maschine und deren Erbauer Wilford. Danach kommen die Abteile für die erste und zweite Klasse und ganz am Ende des Zuges befindet sich der Teil der dritten Klasse. Dort leben die Menschen in ständiger Angst und um ihr Überleben kämpfend. Um aus dieser Hölle zu entkommen, versucht Curtis und einige andere Männer zum vorderen Teil des Zuges zu gelangen, um ihre Unterdrücker zu stürzen. Auf diesem beengten Raum stehen ihnen aber nicht nur die einzelnen verschlossenen Tore im Weg, welche die Abteile voneinander trennen, sondern auch die Soldaten und ihre eigenen Probleme im Weg. 
 
http://cdn2.spiegel.de/images/image-589959-panoV9-qptq.jpg

Zuerst muss man die absolute Starbesetzung dieses, aus Südkorea stammenden Films hervorheben. So spielt der Captain America Star Chris Evans hier den verbitterten Curtis, der versucht sich durch den Zug zu kämpen. Hier ungewohnt mit Bart und Mütze ist er kaum wieder zu erkennen. (Im Nachhinein wurde ich tatsächlich gefragt, wer denn von den Schauspielern Captain America gewesen sein soll) Er zeigt in diesem Film, dass mehr in ihm steckt, als nur ein Superheld in einem komischen Aufzug. 
Hinter ihm Reihen sich ein absolut fantastischer John Hurt, eine grandios böse Tilda Swinton und ein wunderbar widerlicher Ed Harris, den man im Gegensatz zu Tildas Rolle doch fast mögen könnte, in die Reihe der Starbesetzung an. Nur um ein paar aus der langen Liste herauszupicken. Mein absolutes Highlight für mich war Luke Pasqualino, der d'Artangan in der BBC Serie The Musketeers spielt.
Jedoch war die ganze Besetzung so großartig, dass alleine dies einen ganzen Artikel füllen könnte. Diese Schauspieler waren es auch, die die Schwächen des Filmes ausgleichten, von denen es doch einige gab. 
So gab es Stellen, welche einfach unlogisch waren (die Anzahl der Menschen im Zug und deren Verteilung) und andere die leider so schlecht animiert waren, das man nicht wusste ob man lachen oder weinen sollte (die Herstellung der Proteinblöcke). Gerade bei den Kämpfen war außerdem die Kameraführung teilweise extrem verwirrend und ruckelig, weshalb mir doch in einer Szene etwas schwummrig im Kopf wurde. Darüber hinaus war der Film doch sehr brutal, was auf zarte Gemüter schlagen könnte. 
Der Film selbst fängt sehr stark an und man war sofort in dieser beengten Welt des Zuges gefangen. Die Angst und Verzweiflung der Menschen war deutlich spürbar, ohne das viel darüber gesprochen werden musste. Auch der Kontrast zur Außenwelt war sehr gut dargestellt. Besonders die Bilder dieser eisigen, toten Landschaft war beeindruckend.
Leider verlor der Film irgendwann ein wenig an Fahrt und wurde von einem ICE eher zu einem Regionalzug. 
Das Finale war dann wieder sehr actionreich und spannend.
Der Schluss jedoch stimmte nachdenklich und wir hatten auch nach dem Ende noch sehr viel zum diskutieren.

Hier möchte ich einmal die Szene in der Schule hervorheben, die mich am stärksten beeindruckt und gleichzeitig verschreckt hat. Das ganze Abteil wirkte so friedlich, bunt und naiv und stellte somit einen kaum zu ertragenen Kontrast zu dem ganzen vorher gesehenen Zug dar. Die Kinder und vor allem die Lehrerin waren so widerlich süß, dass sie genauso gut aus einem Horrorfilm stammen konnten. Diese Szene macht die Besonderheit dieses Films am deutlichsten, da sie am stärksten zeigt, wie krass der Kontrast zwischen den einzelnen Klassen ist und wie die Kinder manipuliert werden, um das zu glauben, was das System ihnen einflößt. Ein erschreckend realistisches Bild. 

Mir persönlich hat der Film trotz seiner Schwächen sehr gut gefallen. Man konnte mit den Hauptpersonen mitfühlen und sie gleichzeitig verachten. Besonders Curtis hat bei mir eine Achterbahn der Gefühle ausgelöst. Der Film zeigt, dass Menschen nicht nur gut oder schlecht sind und das die Umstände uns stärker beeinflussen als wir eigentlich denken. Man spürt den Film seine koreanischen Wurzeln an und den Regisseur Bong Joon-ho an. Darüber hinaus ist der Film eine Hommage an das Videospiel und einem solchen doch sehr nachempfunden. 
Alles in allem hat mir der Film doch sehr gut gefallen und ich würde ihn jedem empfehlen, der anspruchsvolles Kino genießen möchte, aber nicht vor der Darstellung von Gewalt zurückschreckt. Ich möchte noch einmal betonen, dass allein für die Darsteller, meines Erachtens, ein Besuch sich schon lohnt. 


  Copyright © Julia