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Montag, 30. September 2013

Die Keldoraz Saga

Hey Leute,
leider hat sich diese Rezension etwas verspätet, da ich die letzte Woche schön krank war, irgendwie auch kein Wunder bei diesem Wetter und flach im Bett lag. Dafür aber wird diese Woche umso ereignisreicher. Denn passend zu der Rezension dieses spannenden Fantasy-Romans folgt morgen das Interview mit der Autorin Jenny Brunder.
Da wir diese Woche aber noch einiges aufholen müssen, folgt am Donnerstag sogleich die Rezension des atemraubenden Thriller Boy Nobody, das mir bloggdeinbuch.de zu meiner großen Freude zur Verfügung gestellt hat.
Also wünsche ich euch eine spannende Woche und viel Spaß beim Lesen ;)


Jenny Brunder

 

Beschreibung:

Sharai lebt in einem kleinen Dorf irgendwo abgeschnitten von allem, was sie interessieren könnte. Denn Sharai ist ein neugieriger Mensch und ist das langweilige Leben in dem Dorf Leid. Angestachelt von ihrer Großmutter haben es die Valdrac, einer blutsaugenden Spezies, ihr besonders angetan. Nichts wünscht sie sich so sehr, wie ein Treffen mit einem Valdrac. Genau das passiert ihr eines Abends, doch es entwickelt sich anders als gedacht und plötzlich muss Sharai, von ihrer Familie gejagt, aus dem Dorf fliehen. Tyrok, ein uralter Valdrac, nimmt sie mit auf sein Schloss und bringt ihr bei, was man als Valdrac wissen muss, um zu überleben. Gerade als Sharai sich an ihr neues Leben gewöhnt hat, verliert sie durch eine Intrige alles, was sie in ihrem neuen Leben erreicht hat, und wird als Verräterin und Mörderin gejagt. Als sie jedoch auf eine Gruppe Ausgestoßener trifft, setzt sie alles daran, ihre Unschuld zu beweisen.

Inhalt:

In dem Buch geht es um eine Art Vampire, die allerdings Valdrac genannt werden und um andere mehr oder weniger bekannte Gestalten in neuem Gewand. Dies könnte man als Vorwurf machen, doch ich sehe dies nicht so. Schließlich spielt diese Geschichte in einer anderen Welt, in der die Gestalten einen anderen Namen tragen und vielleicht nicht ganz so sind, wie man sie erwarten würde.
Das ganze Buch wird aus der Sicht von Sharai erzählt.
Ich persönliche bin mit Sharai niemals ganz warm geworden. Zu schnell lässt sie sich auf alles ein, zu schnell gewöhnt sie sich an dieses Leben, das doch so anders ist, als ihr altes. Obwohl ihr manche Sachen nicht passen, so setzt sie sich (wenigstens am Anfang) nie durch. Erst später, als die Geschichte plötzlich Schlag auf Schlag geht, wurde mir Sharai etwas sympathischer.

Der Schreibstil ist angenehm und spannend zu lesen. Man findet schnell in die Story hinein und wird direkt gefesselt. Was mich jedoch zum Ende hin gestört hat, war die überhandnehmende Beschreibungen der Kampfszenen. Gerade der finale Kampf hat sehr viel Platz eingenommen.

Fazit:

Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Am Anfang war ich noch ziemlich skeptisch, doch irgendwann hatte es mich dennoch gefesselt und mit wirklich gut gefallen. Es ist keine typische Vampirgeschichte, auch wenn die Valdrac da schon deutliche Ähnlichkeiten haben, sondern ist ein spannender Fantasy-Roman.
Ich freue mich auf das nächste Band, diesmal vielleicht mit weniger Kampfbeschreibungen ;)



Copyright © Julia

Dienstag, 23. Juli 2013

Interview: Lolaca Manhisse



Heute stelle ich euch Lolaca Manhisse vor die liebenswerte Autorin von City of Death - Blutsfehde. 



Stell Dich doch bitte einmal kurz vor.

Mein Name ist Lolaca Manhisse. Ich bin 24 Jahre alt, lebe in Berlin und schreibe Romane und Kurzgeschichten. Zu meinen bisherigen Veröffentlichungen gehören der Fantasy Roman „Sheylah und die Zwillingsschlüssel“, zwei Bände der Vampir – Reihe  „City of Death“ und zwei romantische Kurzgeschichten unter Pseudonym.


Wie bist Du zum Schreiben gekommen und wann hattest Du deine ersten Gehversuche unternommen?

Ich habe mich schon immer fürs Lesen und Schreiben interessiert und kann mich noch gut daran erinnern, im Alter von Zwölf Jahren Kurzgeschichten verfasst zu haben. Wobei, wie mir erst später auffiel, ich meine Lieblingsgeschichten eigentlich nur nacherzählt habe. Mit 16 Jahren entschied ich mich dann, meine eigene Geschichte zu schreiben. Sheylah und die Zwillingsschlüssel.


Wie sieht Dein Schreib-Alltag aus bzw. wie gestaltest Du das Schreiben?
Du eventuell auch schon Erfahrung mit Schreibblockaden machen müssen und hast Du Tipps für junge Autoren damit umzugehen?

Morgens und abends bin ich am kreativsten, wobei das von Tag zu Tag unterschiedlich ist. Ich schreibe etwa vier bis sechs Stunden am Tag. Schreibblockaden hatte ich bisher zum Glück nur wenige. Aber wenn es dazu kommt, lege ich meine Arbeit bis zum nächsten Morgen beiseite. Es bringt nichts, sich krampfhaft zum Schreiben zu zwingen – zumindest nicht mir. Und meistens sind meine Ideen am nächsten Tag viel blühender.


Wo schreibst Du am Liebsten bzw. hast Du besondere „Rituale“ beim Schreiben?

Rituale habe ich keine. Ich schreibe zu Hause, in meinem Arbeitszimmer.


Wie kamst du auf die Idee deines Buches? War es eher ein spontaner Einfall? Ein Traum? Oder wurdest du von etwas inspiriert?

Es gab keinen ausschlaggebenden Grund, mit dem Schreiben anzufangen. Ich wusste nur, dass ich unbedingt diese Geschichte auf Papier bringen wollte. Ansonsten entnehme ich viele Ideen meinen Träumen.


Wie entstehen die Protagonisten Deines Buches? Sind Deine Figuren immer rein fiktiv oder lässt Du dich auch von realen Personen inspirieren?

Ich glaube dass man gelegentlich unbewusst eine Buch – oder Filmfigur im Kopf hat und mit einfließend lässt. Teilweise nehme ich auch Freunde oder Verwandte als Vorlage. Der Großteil meiner Charaktere ist allerdings ausgedacht. 


Was bereitet Dir mehr Schwierigkeiten? Der Anfang oder das Ende Deines Buches?

Es kam bisher nur einmal vor, dass mir das Ende ein paar schlaflose Nächte bereitet hat. Ansonsten habe ich den Anfang und das Ende schon vorher im Kopf. Die Mitte ist meist schwieriger zu gestalten.


Nach welchen Kriterien hast Du dich für dein Cover entschieden bzw. wie kamst Du auf deine Idee?

Die Ideen zu meinen Covern kommen mir beim Schreiben. Wobei ich dann das Endergebnis bildlich vor Augen habe und den Cover Designern nur noch die Skizze geben muss.


Wie hast Du deinen Titel gefunden?

Der Titel steht schon vor dem Schreiben fest. Und mithilfe des groben Handlungsstrangs im Kopf, versuche ich den Kern der Geschichte zu treffen. 


Welcher Zielgruppe würdest Du deine Bücher am ehesten empfehlen?

Der Fantasy Roman „Sheylah und die Zwillingsschlüssel“ ist ein All-Age Roman. Da meine Vampirromane teilweise sehr blutig sind, würde ich diese allerdings erst ab 16 Jahren empfehlen.


Der Indie-Buchmarkt ist ja ein umstrittenen Thema, dennoch wächst der Markt von Tag zu Tag, was sagst Du denn dazu? Wie sind Deine Erfahrungen?

Es ist schwer gesehen zu werden, vor allem als Neuling. Umso wichtiger ist es, mit Qualität zu überzeugen, was viele Neuautoren leider nicht umsetzten. Ich habe meine Romane von Anfang an lektorieren und Designern lassen, was zu schneller Sichtbarkeit und guten Verkäufen geführt hat, sodass ich mir zügig eine treue Leserschaft aufbauen konnte. Viele Self-Publisher werfen ihre unbearbeiteten Bücher aber einfach auf den Markt, was zur Überschwemmung führt, sodass man schnell darin untergehen kann.


In Deinem Buch dreht sich ja alles um Vampire, Werwölfe etc., wie kamst Du auf dieses Thema? Und wieso hast Du dich gerade für dieses Thema entschieden?

90 Prozent meines Bücherregals besteht aus eben diesen Romanen. Ich bin ein absoluter Fan des Übernatürlichen, weshalb ich hauptsächlich in diesem Genre schreibe.


Welches Buch hat einen nachhaltigen Eindruck bei Dir hinterlassen und ist aus 
Deinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken?

Die Harry Potter Bücher. Ich bin ein riesen Fan der Reihe.


Wenn Du in Dein eigenes Bücherregal schaust – welches Genre ist hier am meisten vertreten?

Das Genre Fantasy.


Mit welcher literarischen Figur würdest Du gerne einmal einen Tag verbringen?

Mit Professor Snape, von Harry Potter.


Danke :)

 Copyright © Julia

Donnerstag, 18. Juli 2013

City of Death- Blutfehde





Lolaca Manhisse
314 Seiten

 

Klappentext:


Die dreiundzwanzig Jahre alte Gestaltwandlerin Cherry lebt in Berlin und arbeitet in einer Immobilienfirma, die Vampiren geeignete Wohnungen vermittelt. Als Cherry eines Nachts von einem Auftragskiller angegriffen wird, bittet sie den Vampir William Drake um Hilfe. Zu spät wird ihr klar, dass sie mitten in eine Jahrhunderte alte Fehde zwischen dem gut aussehenden Will und einem skrupellosen Vampir geraten ist.


Inhalt:


Dieser Roman ist eine Urban-Fantasy-Vampir-Geschichte, die in Berlin spielt. Cherry Olsen, de 23-jährige Hauptperson Sie arbeitet neben ihrem Studium für ihren Vater in einer Immobilien-Firma für außergewöhnliche Geschöpfe. Ihre Kunden sind Vampire, Werwölfe oder Elfen. Die Abenteuer beginnen für Cherry, als sie mitten in der Nacht ihren Vater, der sich momentan in Amerika befindet. Bei der Arbeit vertritt und dabei von einem Auftragskiller beinahe getötet. Der nette, aber auch viel zu vampirische Ranger Will nimmt sie daraufhin bei sich auf und versucht sie zu beschützen. Doch Cherry hat ihren eigenen Kopf.
Was mich zuerst angesprochen hatte war das Cover. Aus diesem Grund habe ich mich auch für ein Rezensionsexemplar beworben, bevor ich wusste worum es ging. Als ich es dann aufgeschlagen und begonnen hatte zu lesen, dachte ich zuerst ,,OMG, ein Vampirbuch.“ Meiner Meinung nach wurde das Thema Vampire nun auch genug behandelt, aber dennoch, ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar bekommen, also lese ich es auch. Genau das habe ich getan und kann euch nur empfehlen euch nicht von dem Begriff Vampir abschrecken zu lassen, falls ihr es eigentlich genauso Leid seid wie ich.
Das Cover ist hier mal außergewöhnlich schön. Die Skyline der Stadt und die mysteriös aussehenden Augen erwecken sofort eine gewisse Spannung.
Die Personen sind allesamt sehr interessant. Besonders die Gestaltwandlerin Cherry ist eine wirklich gut gelungene Figur. Sie wirkt niemals gekünstelt oder gestellt. Alles an ihr wirkt echt. Sie hat wirklich positive, aber auch viele negative Eigenarten (Sie mag kein Kaffee?!?). Auch Will ist auf Anhieb sympathisch und vampirtypisch sexy und gut aussehend. Die Interaktionen zwischen den beiden sind sehr amüsant und könnte sich in den folgenden Bändern auch zu mehr entwickeln. Die einzige Person die ich etwas nervig fand, war Cherrys Freundin, bei deren Verhalten ich mir manches Mal an den Kopf gefasst habe.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut zu lesen und sehr eingängig. Manches Mal noch nicht ganz ausgereift, kommen einige Sätze etwas holprig rüber, aber alles in allem ein wirklich gutes Werk. Man wird durch den eingängigen Schreibstil sofort in diese Welt hineingezogen.
Was mich persönlich gestört hatte, war diese Fülle an Ereignissen. Für die 315 Seiten passiert wirklich viel. Nie hat man Zeit kurz zu verschnaufen, stattdessen jagt ein Erlebnis das nächste. Es wäre etwas einfacher zu lesen gewesen, wenn sie auf einige Zwischenerlebnisse verzichtet, oder diese in einem späteren Band erst aufgenommen hätte. Durch diese Erlebniskette verliert der Roman zwischendurch etwas an Spannung und das große Finale ist kein solches mehr.
Ich fand das Buch überraschend gut, aber es hat auf jeden Fall Entwicklungpotential und deshalb werde den zweiten Teil ebenfalls lesen.

Fazit: 

 

Für alle die von Vampirromanen nicht genug bekommen können, ist dieses Buch wirklich zu empfehlen. Das Gleiche gilt auch für Fans von Urban Fantasy. Für alle anderen kann ich sagen, dass dieses Buch unterhaltend, witzig und auch spannend ist. Wer sich also einmal in die mysteriöse Unterwelt von Berlin begeben möchte, sollte dieses Buch dafür benutzen. 

 Copyright © Julia