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Donnerstag, 21. August 2014

Teufelsgrinsen




Annelie Wendeberg

240 Seiten
KiWi-Paperback (13. Februar 2014)

Beschreibung:


London, Ende des 19. Jahrhunderts, eine Stadt, die regelmäßig von Seuchen heimgesucht wird; Zehntausende leben in bitterster Armut. Im Londoner Wasserwerk wird ein Cholera-Opfer entdeckt. Dr. Anton Kronberg, Englands führender Bakteriologe, wird hinzugezogen und findet heraus, dass der Mann absichtlich mit tödlichen Bakterien infiziert wurde. Während Scotland Yard den Fall nur halbherzig verfolgt, begegnet Kronberg dem beratenden Detektiv Sherlock Holmes. Er entdeckt Kronbergs wahre Identität sofort: eine Frau, die sich als Mann ausgibt, um als Ärztin praktizieren zu können. Im Gegenzug beginnt Anna – sehr zu dessen Verdruss – Holmes‘ kompliziertes Innenleben zu analysieren. Die beiden ungleichen, doch intellektuell ebenbürtigen Partner müssen sich zusammenraufen, um eine Verschwörung aufzudecken, die so monströs ist, dass sie die Taten von Jack the Ripper in den Schatten stellt ... Ein historischer Kriminalroman, der das viktorianische England zum Leben erweckt und mit Dialogwitz und einem unglaublichen Ermittler-Duo begeistert – der Auftakt einer neuen Krimireihe um Anna Kronberg und Sherlock Holmes- Amazon

Inhalt:


Die aus Deutschland stammende Anna Kronberg lebt als eigentlich einzige Bakteriologin im viktorianischen London und muss sich, um ihren Beruf ausüben zu können, als Mann verkleiden. Dies funktioniert auch zuerst gut, auch wenn es eindeutig Probleme gibt ihre beiden Leben unter einen Hut zu bekommen. Anna ist eine Heldin, wie sie mir gefällt. Sie ist sehr modern, mutig und schreckt nicht davor zurück Opfer zu bringen, um ihren Traum zu leben. Es machte richtig Spaß ihr bei ihren Erlebnissen zu folgen, da sie sich von keinem Mann etwas sagen lässt und nur ihrem eigenen Kopf folgt. Dies ist wirklich eine gelungene Abwechslung, gerade in historischen Krimis. Ihr einziges Manko ist jedoch ihre Überheblichkeit, die gerade bei der Begegnung mit Watson zum Vorschein tritt. Sie soll damit vom Intellekt auf eine Stufe mit Sherlock Holmes gesetzt werden, das wäre zum einen nicht nötig gewesen, zum anderen hat dies Anna auf einen Schlag unsympathisch gemacht. Da dies nur eine kurze Szene war, konnte ich darüber hinwegsehen, aber gestört hatte es mich trotzdem. Auch Sherlock Holmes wurde im Großen und Ganzen gut getroffen und in der Beschreibung hat sich die Autorin stark an das Original gehalten. Jedoch hat mir die Interaktion zwischen diesen beiden Hauptfiguren überhaupt nicht gefallen. Vieles von den ursprünglichen Geschichten wurde einfach über den Haufen geworfen, um Holmes Umgang mit Anna plausibel erscheinen zu lassen. Mir hätte es besser gefallen, wenn er nur einen kurzen Auftritt bekommen hätte oder vollständig entfernt worden wäre, um den Fokus auf Anna zu setzten.
Die Geschichte selbst ist spannend, zwar nicht fesselnd, aber plausibel und gut durchdacht. Der Mix aus der Kriminalgeschichte und Annas Leben ist wirklich gut gelungen und auch die Auflösung des Falls hat mir gut gefallen. Zwischendurch wirkt das Buch etwas langatmig und schleppt sich nur so dahin, aber durch die kurze Seitenzahl lässt sich das durchaus verschmerzen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, gut zu lesen und zu der Zeit passend. Das Buch lässt sich durch seine Dicke in wenigen Tagen lesen.
Die Beschreibungen Londons hat mir überdies so gut gefallen, dass es eine eigene Erwähnung verdient. Die Autorin hat es geschafft sowohl die reichen Viertel, als auch die ärmeren Viertel anschaulich darzustellen und den Leser in das London dieser Zeit zu entführen. Außerdem bekommt man einen spannenden Einblick in die Krankheit selbst, sowie in Behandlung von Kranken und das Alltagsleben in Krankenhäusern.

Fazit:


Dies ist ein historischer Krimi, der im viktorianischen London spielt, eine Frau als Hauptperson hat, die sich als Mann verkleidet um als Arzt akzeptiert zu werden, außerdem taucht auch noch Sherlock Holmes auf und all das kommt in einer so hübschen Verpackung. Da kann doch gar nichts schiefgehen, oder? Tja, leider ist dies doch kein Geheimrezept für das perfekte Buch. Obwohl es viele Dinge gibt, die mir an diesem Buch gefallen, gab es ein paar riesige Minuspunkte, mit denen viel ruiniert wurde. Dies ist zum einen das Auftreten Sherlock Holmes, der leider einen viel zu großen Teil des Buches einnimmt und zum anderen, die unglaublich unnötige Liebesgeschichte (da ich nicht spoilern will, gehe ich nicht weiter darauf ein), die einfach nicht passt!
Desweiteren waren meine Erwartungen wohl zu hoch, weshalb mich das Buch leider enttäuscht hat. Ich werde, in der Hoffnung das es eine andere Wendung nimmt, auch den zweiten Band lesen, würde dieses Buch aber nur Leuten empfehlen, die gerne historische Krimis mit starken Frauenfiguren lesen, jedoch keine Sherlock Holmes Liebhabern sind. 

  Copyright © Julia

Donnerstag, 19. Juni 2014

Die Flüsse von London


Dieses Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste. Es ist ein Urban-Fantasy-Roman der in London spielt, natürlich musste ich dieses Buch gelesen haben. Erst später habe ich erfahren, dass der Autor Ben Aaronavitch auch noch für Doctor Who einige Geschichten und Bücher geschrieben hatte. 
Da konnte doch gar nicht mehr schief gehen, oder?


Ben Aaronovitch

480 Seiten
Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2012)


Beschreibung:


Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand. »Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!«  - amazon.de

Inhalt:

 

Die Geschichte dreht sich hier um Constabler Peter Grant, bei dem sich nicht nur der Leser wunder, wie er Polizist werden konnte, weshalb man ihn am liebsten auch hinter einen Schreibtisch arbeiten lassen würde. Er ist ein naiver Tollpatsch, was ihm seine Arbeit erschwert, aber ihn vor allem sympathisch macht. Welcher andere würde auch einfach mal so einen Geist als Zeugen befragen, als wäre es das normalste der Welt. So geschieht es auch, dass er doch nicht hinter einem Schreibtisch, sondern als Zauberlehrling endet, bei dem einzigen anderen Magier in London. Thomas Nightingale bietet einen angenehmen Kontrast zu Peter und ist deshalb ebenso liebenswert wie er. Er ist ein älterer Mann mit Stock und Anzug, also genau so, wie man sich einen englischen Gentleman vorstellt. Er ist sehr weise und wird zu einer Art Vaterfigur für Peter. Aber natürlich birgt auch er ein Geheimnis, das aber wenig überraschend ist. Die Kombination aus diesen passt einfach, was diesem Buch auch einen gewissen Reiz verleiht. Man kann sich die beiden richtig gut in einem Film oder einer Serie vorstellen.
Der Rahmen der alle Handlung bildet hier die Enthauptung eines Mannes, doch werden hier noch viel mehr Geschichten in eineinader verflochten. So muss Peter nicht nur den Umgang mit Magie lernen, was den einen oder anderen Lacher bereithält, sondern muss sich auch noch mit den beiden rivalisierenden Familien der Themsegottheiten herumschlagen, die schon sehr nervig sein können. Leider verliert sich die Geschichte zeitweise in der Vielzahl von Handlungen und wirkt dadurch manchmal wirklich langatmig. Besonders die Geschichte um die Themsegötter hemmt die Spannung des eigentlichen Mordes, der viel zu lange nur im Hintergrund dahinplätschert. Zum Ende hin wird dies wieder besser und auch der Lesefluss steigt deutlich an.
Besonders gut gefallen hat mir aber dennoch die Mischung aus Fantasy und Krimi, da es sich hier nicht um die üblichen Fantasyfiguren handelt, die man so schon tausendmal erlebt hat. (Nagut so neue sind Geister jetzt nun auch nicht) Es wirkt erfrischend anders. Außerdem ist London genau die richtige Stadt für eine solche Geschichte, da man ihr diese mystische zweite Welt absolut abkauft.
Der Schreibstil ist wirklich angenehm und vor allem sehr lustig. Der Autor schafft es den Leser zu begeistern und in diese bunte, magische Welt hineinzuziehen. 

Fazit:

 

Ich bin ein großer Fan von Urban-Fantasy, Krimis und alles Britische, weshalb ich dieses Buch einfach lesen musste. Leider muss ich vielen Kritikern des Buches in einem Punkt zustimmen, da es sich zur Mitte hin leider tatsächlich selbst in der Geschichte verliert. Zum Ende wird dies aber besser, weshalb man das Buch auf keinen Fall in der Mitte abbrechen sollte, Meine Hoffnungen liegen in den folgenden Bänden, die ich definitiv auch lesen werde, da Ben Aaronovitch einen angenehmen Schreibstil und wirklich gute Ideen hat. 

 Copyright © Julia

Mittwoch, 19. März 2014

Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe

Jonathan Stroud 
432 Seiten 
 cbj (11. September 2013)

Beschreibung: 

 

In den Straßen geht des Nachts das Grauen um. Unerklärliche Todesfälle ereignen sich, Menschen verschwinden und um die Ecken wabern Schatten, die sich nur zu oft in tödliche von Geisterwesen ausgesandte Plasmanebel verwandeln. Denn seit Jahrzehnten wird Großbritannien von einer wahren Epidemie an Geistererscheinungen heimgesucht. Überall im Land haben sich Agenturen gebildet, die in den heimgesuchten Häusern Austreibungen vornehmen. Hochgefährliche Unternehmungen bei denen sie, obwohl mit Bannkreisketten, Degen und Leuchtbomben ausgerüstet, nicht selten ihr Leben riskieren.

So auch die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. Dem jungen Team um den charismatischen Anthony Lockwood ist allerdings bei einem Einsatz ein fatales Missgeschick passiert. Um die Klage abwenden und den Schadenersatz dafür aufbringen zu können, müssen die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. einen hochgefährlichen und zutiefst dubiosen Auftrag annehmen. Dieser führt sie in eines der verrufensten Herrenhäuser des Landes und stellt sie auf eine Probe, bei der es um nichts weniger als Leben oder Tod geht … Amazon


Inhalt:

 

Zuerst ein paar kurze Worte zum Cover, welches mich überhaupt dazu bewogen hatte, nach diesem Buch zu greifen. Es hat mir sehr gut gefallen, da es geheimnisvoll, unheimlich und kraftvoll zugleich ist. Ein wirklich tolles deutsches Cover, welches mir zur Abwechslung einmal deutlich besser gefällt als das Original. Nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich es sogar noch besser, da es für mich eines der passenden Cover seit langen ist.

Die Geschichte wird aus Lucys Sicht erzählt und besteht aus drei Teilen. Es beginnt mit der Gegenwart, oder dem Erlebnissen rund um das Wohnhaus, erzählt dann Lucy Vorgeschichte, in der auch erklärt wird, wie sie zu Lockwood & Co. gekommen ist und der dritte Teil schließt sich dann wieder dem ersten an und behandelt das Haus mit der seufzenden Wendeltreppe. Dies ist eine ungewöhnliche Erzählweise, die dafür sorgen, dass man Lucys Beweggründe und Handlungen nachvollziehen, ohne das Spannung verloren ginge.

Lucy Carlyle lebt in einer Welt voller Geister, in denen Kinder dazu benutzt werden diese aufzuspüren und zu vernichten, da Erwachsene den benötigten Feinsinn dafür nicht mehr besitzen. Lucy selbst ist eine Hochbegabte, die sich besonders sensibel hineinfühlen kann. Sie hätte eine große Karriere vor sich gehabt, doch von dem Leiter ihres Teams, jedes Team hat einen erwachsenen Leiter, bitter enttäuscht, wendet sie sich ab und sucht eine neue Anstellung in London. Dort stößt sie auf die kleine Agentur Lockwood & Co und auf Anthony Lockwood und George, die sich entschieden haben ohne Erwachsene zu arbeiten.  
Anthony Lockwood ist ein kleiner Sherlock Holmes, anders lässt es sich nicht sagen. Da ich aber ein großer Sherlock Holmes Fan bin, stört mich dies in keinster Weise. Er ist erwachsener und ruhiger, als Lucy und George. Er ist sehr schweigsam, geheimnisvoll, charmant und äußerst intelligent, läuft aber auch einfach mal verplant in die Gefahr. Das Hauptquartier von Lockwood &Co befindet sich in dem Haus seiner Familie, um die er jedoch ein großes Geheimnis macht. Sowieso erzählt er nur wenig über sich.
George wirkt im Gegensatz zu Lucy und Lockwood (Nicht Anthony und vor allem nicht Tony) eher etwas dümmlich und träge, aber er ist intelligenter als er scheint und ist ein erfahrener Geisterjäger. Er ist für die Recherche und die Ausrüstung zuständig und legt, im Gegensatz zu den anderen beiden, großen Wert darauf.
Zwischen den dreien entwickelt sich sehr schnell eine tiefe Freundschaft, obwohl gerade George und Lucy ihre Streitereien haben. Manch einer kennt das vielleicht, als Frau in einem Männerhaushalt zu leben und sich mit dreckigem Geschirr und Unordnung zurecht finden zu müssen. 

Die Figuren sind alle herausragend gut ausgearbeitet. Lucy ist von Beginn an ein unglaublich sympathischer Hauptcharakter und behält dies die gesamte Länge des Buches bei. Sie ist mutig, stark und dickköpfig, weshalb man sich auch gut mit ihr identifizieren kann. Auch die anderen beiden, besonders Lockwood ist durch seine charmante, verplante Art jemand er einen schnell ans Herz wächst. 
 
Die Geschichte ist spannend, ins ich schlüssig und gut konstruiert. Der Autor hat eine völlig neue, aber doch altbekannte Welt erschaffen, mit London als Zentrum, in der die Angst vor Geistern allgegenwärtig ist. Diese Welt ist mit so viel Liebe und Detailreichtum entwickelt worden, dass es richtig Spaß machte am Ende des Buches durch das Lexikon zu Blättern. Die Straßen haben Rinnsale, um die Geister abzuhalten, die Nacht wird durch das Licht der Geisterlampen erhellt und die Wappen und Farben der verschiedene konkurrierende Geisterjägeragenturen beherrschen das Straßenbild Londons immer auf der Suche nach neuen Rekruten.

Der Schreibstil ist einfach wunderbar. Daran gibt es wirklich nichts zu beanstanden. Es gelingt ihm bereits nach wenigen Seiten so zu fesseln, so dass man den Roman eigentlich nicht mehr aus der Hand legen kann. Man wird in diese Welt hineingesogen und die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch strotzt nur so von Action und schwarzer Humor, weshalb es in keinem Moment langweilig wird. Obwohl dieses Buch der erste Teil einer reihe ist, hatte es ein angenehmes Ende mit dem man gut Leben kann und sich dennoch auf das nächste Band freut. 
 

Fazit:

 

Ich habe dieses Buch gewählt, da ich ein großer Fan von Geister– und Horrorgeschichten bin, besonders wenn sich diese in London befinden und das Cover einfach toll aussieht. Ich hatte noch kein Buch von Jonathan Stroud gelesen, weshalb ich da ganz objektiv heran gegegangen bin, doch dies wird sich jetzt wohl ändern (wenn ich doch nur mehr Zeit hätte).
Dieses Buch lege ich einfach nur jeden wärmstens ans Herz. Obwohl es ein Jugendbuch ist, ist es dennoch auch für Erwachsene spannend. Die Figuren, die Handlungen und die Detailliebe sind einfach bewunderns- und vor allem lesenswert. Ich kann kein Makel an diesem Buch finden, außer vielleicht, dass der nächste Teil noch so lange auf sich warten lässt.


  Copyright © Julia

Freitag, 29. November 2013

Reisebericht

 So, da sich die wenigsten von euch wahrscheinlich für meinen Londontrip interessieren, kürze ich den hier ab. London ist eine wunderschöne Stadt, aber rangiert dennoch unter Edinburgh bei meiner Beliebtheitskala. Es gibt viel zu sehen und man braucht eine Menge Zeit. Ich empfehle jeden Sonntag Vormittag durch London zu streifen. Da ist man alleine mit ein paar Touristen und einigen Joggern. Das Wetter hatte mich am Sonntag dann doch eingeholt, aber nur mit etwas Nieselregen. Aber das macht mir als Hamburgerin ja nichts aus.



 Nun kommen wir zum Samstag, oder wie ich den Tag nenne: The Day!



Mein Hotel lag direkt am Excelgelände, weshalb es nicht erstaunlich war, dass der ganze Frühstücksraum voller Bowties, Fez, Doctoren und Companions waren. An einem Tisch saß eine Clara zusammen mit einer Amy  und daneben saß zweimal der zehnte Doctor (eine männliche und eine weibliche Ausgabe) Ich habe mich gleich wohlgefühlt. Als ich mich dann umgezogen habe, denn ich selbst ging natürlich als Rose, konnte es auch shcon losgehen.

 Ich musste nur wenige Minuten zum Weeping Angels Eingang laufen, wo sich bereits eine schöne Schlange gebildet hatte. Das Erste, was mit positiv auffiel war, dass das Wlan herausragend gut funktionierte. Ich kenne das bei solchen Veranstaltungen eher selten. 

 Nachdem wir hereingelassen wurden, wurde wir in eine riesige Lagerhalle geführt, wo wir wieder warten mussten. Dort allerdings habe ich meine Leute aus der Deutschen Doktor Who Facebookgruppe gefunden (wer da noch nicht ist, unbedingt anmelden, wir sind alle super)  Dann wurden wir endlich entlassen in die heiligen Doctor Who Hallen.  Der Eingang bildeten das Tor aus der ersten Folge, dahinter stand direkt die Tardis.



                                   Mit der man natürlich stilecht ein Foto machen musste.



In der Halle konnte man so tolle Sachen entdecken, wie Idris Kleid und eine alte Tardiskonsole oder K9

 

Hier habe ich ein Foto von Marc und Melanie, die, wie man ja gut erkennen kann, Rose und den zehnten Doctor darstellen :)  

 In der Halle selbst fanden sich neben Kostümen und Companions auch noch Gegner und Monster aller Art und natürlich einen oder anderen Dalek, da diese niemals fehlen dürfen.  Die waren aber meist ganz zahm und lieb.

 Nachdem wir das alles erforscht hatten und unser Weg uns zu den vielen Verkaufständen geführt hatte, gut, dass ich nur ein Handgepäck und somit nicht so viel Platz hatte, machten wir uns auf den Weg zur ersten Show.
Jedoch kamen wir nicht weit, da wir plötzlich durch eine Menge aufgehalten wurden, die gebannt einen Balkon betrachtete und wen haben wir da gefunden?





Davon ließen wir uns aber nur kurz aufhalten, da wir ja super Plätze für die Show haben wollten, die wir auch bekommen haben.
Generell hatten wir immer sehr viel Glück mit unserer Platzwahl.  Die erste Show befasste sich ausschließlich mit den Classicdoctoren. Es war ein besonderes Erlebnis Tom Baker hautnah zu erleben. Er ist noch immer ein fantastischer Schauspieler und unglaublich lustig.





Die Show an sich wirkte etwas einstudiert, aber ich störte mich nicht daran, schließlich müssen die das alles ja sechs Mal in drei Tagen machen. Ich hatte dennoch Spaß und habe viel gelacht und es war ein Erlebnis, das man so nur noch selten, wenn überhaupt erleben kann.


 Die zweite Show hatte sich direkt daran angeschlossen und diesmal konnte man die wunderschöne Jenna Coleman gemeinsam mit Matt Smith und Steven Moffat bewundern. Sie sprachen natürlich über Matts Weggang und Jenna erzählte, dass sie manchmal sehr traurig und manchmal sehr wütend auf Matt ist. Dieser schaute betreten zu Boden und sah wie immer unglaublich niedlich dabei aus. (Man beachte seine bunten Socken)








Dennoch war er sehr bewegt, als sie über das Weihnachtspecial sprachen. Wohingegen Moffat ihn eher geneckt und angemeckert hatte, es schließlich seine eigene Schuld: Er wollte ja gehen! 
Es war ein Spaß ihnen dabei zu zu sehen.

 Nach diesen beiden Shows hatte man etwas Zeit, die jedoch restlos belegt war. Ich selbst hatte zwei Fotoshooting, ein Panel und eine Screening. Jedoch hatte ich gerade Mal Zeit für die beiden Fotos, danach musste ich gleich weiter zur nächsten Show. Die beiden Fotos findet ihr nachher ganz unten. :)

Hier mal ein Foto um euch die Masse an Leuten deutlich zu machen:
Dies war nur unsere Weeping Angels Gruppe und all diese Menschen haben in den Saal gepasst. 

Da ich etwas zu früh da war ( Ich habe auf das Essen verzichtet) war ich sehr weit vorne in der Schlange. (In der Zwischenzeit hatte ich mir übrigens einen Sonic Screwdriver zugelegt, der mein liebster Begleiter geworden ist) Das war auch gut, denn wir hatten dadurch mal wieder bombastische Plätze. Die Special Effects Show, die dann folgte, war meine absolute Lieblingsshow. Sie brauchte keine Schauspieler um zu begeistern.  Es begann damit, dass sie einen Dalek, der auf der Bühne stand, erstmal in die Luft gejagt hatten. Wenn eine Show so beginnt, kann sie ja nur gut werden.
Der unglaublich lustige Dallas Campbell führte durch die Show und begann zugleich mit dem unglaublich kreativen KnockKnock-Witz. Als die gesamte Masse an Zuschauern am Ende antwortete Doctor Who? stand er kopfschüttelnd auf der Bühne und fragte sich, ob er das wirklich gerade getan hatte. Seine schlechten Witze ( He is your fan! Als ein riesiger Ventilator anfing sich zu drehen) aber waren ein toller Teil der Show. Zu Gast hatte er Danny Hargreaves, der für die Special Effects bei Doctor Who zuständig ist. 

 Als dieser gefragt wurde, ob denn auch mal etwas schiefgegangen sei, lachte er nur verschmitzt. Dann begann er zu erzählen, dass Matt Smith nie das tat, was man ihn sagte, wodurch dieser die einen oder anderen Unfälle hatte.




 Als er dann jedoch erzählte, dass er David Tennants Haare angezündet hatte, ging ein schockiertes Raunen durch den Saal.
Doch sie spielten nicht nur mit Feuer, Schnee und Wind, nein sie holten einen echten Cyberman auf die Bühne und einen Doctor der gegen diesen kämpfen sollte.














Dabei haben sie ihm die kleinste Waffe in die Hand gedrückt.


Nach dieser Show folgte eine kurze Ruhephase, bevor das Screening losging. In dieser habe ich dann auch gleich noch einen Ood kennengelernt. 


Wieder hatten wir grandiose Plätze und konnten perfekt die Leinwand sehen.  Über den Film muss ich euch ja nichts erzählen, doch war es ein tolles Erlebnis mit so vielen Menschen zusammen zu sitzen. Die Veranstaltung war super. Die Menschen waren alle fröhlich und gut drauf. Die Mitarbeiter waren nett, ebenfalls gut gelaunt und drückten hier und da gerne Mal ein Auge zu oder unterhielten sich freundlich mit uns. Es gab viele Verkleidungen (Ein Meer von Fez) und ich habe viele nette Leute kennengelernt. Alleine dafür hatte es sich schon gelohnt.  

War einer von euch auch da? Wie hat es euch gefallen?
Wer nicht da war, habt ihr noch irgendwelche Fragen?

Einige der Fotos hat meine Freundin Miriam gemacht( man erkennt sie an der guten Qualität)



Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen und ihr konntet euch ungefähr reinfühlen, in meine Erlebnisse.


So und zuletzt noch die beiden versprochenen Fotos: 


 Der Matt und ich :)
  Wer kommt mit auf eine Reise?

 Copyright © Julia